Die Thüringer Automobilzulieferbranche steckt tief in der Transformation. Was als Branchenkrise begann, ist längst zu einer Standortkrise geworden – so die Diagnose von Rico Chmelik, dem Geschäftsführer von automotive thüringen e.V., dem Netzwerk und Innovationscluster der Thüringer Zulieferindustrie.
Bei „Wirtschaft im Osten“ spricht Chmelik über stagnierende Investitionsbereitschaft, den Druck durch Energie- und Personalkosten und neue Wachstumsfelder in der Verteidigungs- und Batteriewirtschaft.
Allerdings sei der Übergang vom Fertigungs- zum Wissensstandort, das entscheidende Thema der nächsten zehn Jahre.
Ob man in der Lage sei, das zu schaffen. Ob man Wohlstand weiter erreichen könne, aufbauen könne oder ob Wohlstand abnehmen werde. Das sei die große Frage, die sich auch viele Beschäftigte und natürlich die Geschäftsleitungen stellten.
Dabei sei Thüringens stärkste Ressource die Köpfe seiner Menschen.