Natürlich ist es noch früh, und dennoch ist es nur noch ein knappes Jahr bis zur Oberbürgermeisterwahl in Leipzig am 21. Februar 2027. Wenn auch von der Öffentlichkeit noch weitgehend unbemerkt, bereiten sich die Parteien bereits intensiv auf diesen Termin vor. Die ersten Kandidaten sind nominiert, die anderen Parteien werden das in den nächsten Wochen und Monaten ebenfalls tun.
Was sind die Rahmenbedingungen für die Oberbürgermeisterwahl in Leipzig? Wer hat Chancen, wie müssen die Kandidaten sein, um die Wahl für sich zu entscheiden? Was erwarten Wählerinnen und Wähler, und welchen Einfluss haben die Landtagswahlen und der bundespolitische Trend?
Darüber habe ich mit dem Politikwissenschaftler und Wahlforscher Dr. Hendrik Träger von der Universität Leipzig gesprochen.
Er analysiert die Ausgangslage und erklärt die politische Stimmung in Leipzig. In einer Stadt, die stark fragmentiert ist. Gerade weil der bisherige Amtsinhaber, Oberbürgermeister Burkhard Jung von der SPD, 20 Jahre im Amt, nicht erneut antritt, könnte das Rennen besonders offen sein.
Der Bundestrend, das zeigen bereits die ersten Landtagswahlen in diesem Jahr, kann auch die Oberbürgermeisterwahl in Leipzig entscheiden. Auf jeden Fall ist sie spannendste Oberbürgermeisterwahl seit Jahrzehnten.
Zu allen Zeiten spielen Menschen Lotto. Ein Glücksspiel und ein Spiel fürs Gemeinwohl. Auch bei Sachsenlotto geht es um mehr als spielen und gewinnen. Denn die staatliche Lotteriegesellschaft ist Traditionsunternehmen und Wirtschaftsfaktor im Freistaat Sachsen. Und dabei dienen die Einnahmen eben nicht nur der Erfüllung privater Träume, sondern fließen maßgeblich ins Gemeinwohl.Millionen für die Gesellschaft, für Sport, Kultur und viele soziale Projekte.
Mit Frank Schwarz, dem Geschäftsführer der SLG, der sächsischen Lotto GmbH, habe ich hinter die Kulissen von Sachsenlotto geschaut und mit ihm über ökonomischen Erfolg und soziale Verantwortung gesprochen.
Ostdeutschland zur Pionierregion machen, anstatt in einem rückwärtsgewandten Gerechtigkeitsdisput oder einer Opferrolle zu verharren. Das sagte mir Frank Nehring, Verleger sowie Gründer und Präsident des Ostdeutschen Wirtschaftsforums in der aktuellen Ausgabe meines Podcasts „Wirtschaft im Osten“.
In diesem Zusammenhang unterstütze er die Initiativen der ostdeutschen Ministerpräsidenten, die Region als Testfeld für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren zu etablieren, ähnlich den Sonderregeln in der Nachwendezeit.
Er plädiere dafür, den Blick nach vorn zu richten, mit einer positiven Grundstimmung.
Spannende Einblicke des Medienunternehmers, der seit Jahrzehnten die Entwicklung intensiv verfolgt.
Es dauert nicht mehr lang, dann bekommt Leipzig ein neues touristisches Aushängeschild, das zu einem Highlight werden könnte.
In wenigen Monaten wird der Stadthafen eröffnet, ein Hafen mitten in der Stadt. Nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Noch vor dem Sommer soll es so weit sein.
Ein alter Plan soll dann Wirklichkeit, und der Hafen ein Ausflugsziel und Treffpunkt werden. Mit zahlreichen gastronomischen Angeboten.
Für „Wirtschaft im Osten“ habe ich mit dem Betreiber des Leipziger Stadthafens gesprochen. Viele, die Leipziger ohnehin, kennen ihn noch als ehemaligen Weltklassekanuten und Olympioniken, den Leipziger Unternehmer Jan Benzien.
ifo-Experte Ragnitz: Wir überschätzen uns in unserer Wirtschaftskraft
Geht es um die Rente, brodelt es in der Regierungskoalition. Und nicht nur dort, auch in der Wirtschaft und bei der jungen Generation. Zurecht kocht die Debatte über eine generationengerechte Rente und über die Finanzierung des Systems hoch.
Geht es um die Rente, brodelt es in der Regierungskoalition. Und nicht nur dort, auch in der Wirtschaft und bei der jungen Generation. Zurecht kocht die Debatte über eine generationengerechte Rente und über die Finanzierung des Systems hoch.
Zu lange hat sich die Politik in den letzten Jahrzehnten um Reformen gedrückt, zu hoch dürften in den nächsten Jahren Rentenbeiträge und Zuschüsse steigen.
Zum Schaden der Jungen und zu Lasten des Bundeshaushalts. Und gleichzeitig geht es um eine faire Verteilung und eine auskömmliche Versorgung der Rentner.
Darüber habe ich mit Professor Joachim Ragnitz vom ifo Institut, der Niederlassung in Dresden, gesprochen. Er nennt die fehlenden Reformen einen eklatanten Fall von Politikversagen. Seit langem beschäftigt er sich mit den längst überfälligen Reformen und hat auch ganz aktuell in einer neuen Studie Vorschläge vorgelegt.
ifo Dresden berichtet, 2025, 32, Nr. 05 04-09 ifo Institut Dresden: Reformbausteine zur nachhaltigen Rente
So war auch die Eröffnungsdiskussion des 14. Ostdeutschen Energieforums überschrieben, das am 23. und 24. September in Leipzig stattfand.
Auf der Leitkonferenz zur Energiepolitik in Ostdeutschland diskutierten namhafte Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Peter Reitz, der CEO der EEX, der European Energy Exchange AG, die auch die größte Strombörse der Welt ist, hatte das Panel mit einer Keynote eröffnet.
Die Moderation hatte die Journalistin Andrea Thilo.
„Wirtschaft im Osten“ dokumentiert hier die Diskussionsrunde
14. Ostdeutsches Energieforum am 23. und 24. September 2025 in Leipzig
Diskussion 1: Wie weiter mit dem (Energie-) Standort Deutschland?
Diskussion mit:
Peter Reitz, Vorsitzender des Vorstands der European Energy Exchange AG Dr. Lars Greitsch, Geschäftsführer der Mecklenburger Metallguss GmbH Michael Kellner, MdB, Energiepolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Peter Reitz, Vorsitzender des Vorstands der European Energy Exchange AG Bodo Rodestock, Vorstand Finanzen, Personal & IT der VNG AG Karsten Rogall, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Gruppe und kaufmännischer Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke
Moderation: Andrea Thilo, Journalistin, Moderatorin, Trainerin
ostdeutsches-energieforum.de
Support: bmk.media
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