Die Energiewende – für die einen ein gescheitertes Projekt, für die anderen ein Projekt mit großen wirtschaftlichen Chancen. 

Der klassische Widerspruch zwischen Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz, der sei nun endlich aufgebrochen. Wer heute günstige Energie wolle, der lande automatisch bei Wind und Sonne – die mittlerweile die kostengünstigsten Technologien überhaupt seien.

Und wenn wir die Energiekosten senken wollen, dann schützen wir automatisch auch die Umwelt, weil das die gleichen Technologien seien, die wir dafür benötigen.

So sieht das Prof. Dr. Jens Schneider, Energieexperte an der HTWK, der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig, und Professor für vernetzte Energiesysteme. 

Die Geschwindigkeit, mit der wir uns von fossilen Energieträgern lossagen, die müssten wir allerdings noch weiter erhöhen. 

Darüber habe ich mit ihm ausführlich gesprochen und auch über das 15. Ostdeutsche Energieforum, das Ende September in Leipzig stattfindet, und auf dem Prof. Schneider auch selbst mitdiskutiert.